Wenn einem bereits ausgetretenen Mitarbeitenden nachträglich noch ein Guthaben ausbezahlt werden muss – etwa für Überstunden oder gearbeitete Stunden im Stundenlohn – lässt sich dies im Lohnprogramm miruSocial abbilden. In dieser Anleitung wird erklärt, wie der Status des Mitarbeitenden temporär wieder aktiviert, die Nachzahlungsperiode definiert und die entsprechende Lohnposition korrekt erfasst wird.
1. Ändern Sie im «Mitarbeiterstamm» unter «Persönliche Angaben» den Mitarbeiterstatus von «Ausgetretene» zu «Aktive» mittels «Aktivieren».
2. Unter «Arbeitsverhältnis» wählen Sie aus, in welchem Monat Sie die Nachzahlung tätigen möchten.
3. Wechseln Sie in die Lohnabrechnung. Erscheint die Person nicht in der Lohnabrechnung, muss sie auf der Checkliste beim Punkt «Alle Löhne rechnen» markiert werden.
4. Sie können nun unter «Sondertage bearbeiten» die nachträglich zu verbuchende Position eingeben.
Hier im Beispiel zahlen wir dem Mitarbeitenden im Nachhinein 15 Überstunden aus.
Hinweis: Gearbeitete Stunden bei Mitarbeitenden im Stundenlohn sind unter der Position «Total Stunden» zu erfassen.
Nachzahlung des 13. Monatslohns: Soll der 13. Monatslohn nachträglich ausbezahlt werden, beachten Sie zusätzlich die Anleitung «Wie zahle ich den 13. Monatslohn aus?». Setzen Sie nach der Vorbereitung der Nachzahlung in der Checkliste beim Punkt «13. Monatslohn» den Haken bei «13. Monatslohn rechnen». Erst dadurch wird der bis dahin rückgestellte Anteil ausbezahlt. Kontrollieren Sie anschliessend die Auszahlung auf der Lohnabrechnung.
Setzen Sie den Status nach der Verarbeitung und Kontrolle der Nachzahlung wieder auf «Ausgetretene». Das Vorgehen ist im Beitrag «Warum werden ausgetretene Mitarbeitende weiterhin im Mitarbeiterstamm angezeigt?» beschrieben.