Wie wird das EO-Taggeld für die Mutterschaftsentschädigung (MSE) verbucht, wenn die Auszahlung direkt an die Mitarbeitende erfolgt?

Wenn die Auszahlung direkt an die Mitarbeitende erfolgt, wird die Mutterschaftsentschädigung (MSE) über die Funktion «Absenzen / Dienste» erfasst und anschliessend mit den passenden Lohnpositionen korrekt in der Lohnabrechnung verbucht.

Gesetzliche Grundlage der Mutterschaftsentschädigung (MSE)

Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung (MSE), wenn sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen - 6.02.d 

Als Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten sie 80 % des durchschnittlichen früheren Erwerbseinkommens; bis zum gesetzlich definierten Höchstbetrag pro Tag.

Erfassung der Mutterschaftsentschädigung 

Lohnverarbeitung 1 - Absenzen/Dienste 2 - + klicken 3

  • 98 Tage eingeben (hier im Beispiel vom 2.8.25 - 8.11.2025) 1
  • Mutterschaft / Vaterschaft auswählen 2
  • Abwesenheitsmatrix: Mutterschaftsurlaub EO AN 3
  • mit dem grünen Haken bestätigen 4

Verbuchung in der Lohnabrechnung

1 Position 120 500 80% Taggeld ergibt einen Betrag von CHF 3'296.00

2 Mit der Position 600 500 "Ausgleich EO ausbezahlt an AN" wird der Betrag CHF 3'296.00 ausgebucht

Die Beiträge der AHV/IV/EO, der ALV und die UVG-Prämie werden somit "neutralisiert". 

Der Abzug der Krankentaggeld-Prämie und der berufliche Vorsorge wird vorgenommen. 

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